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Vorbehaltserklärung und Haftungsrisiken: ver.di GPB richtet Fonds für Aufsichtsräte ein

Wer als Aufsichtsrat Entscheidungen fällt, kann für diese unter Umständen auch haftbar gemacht werden. Um Förderinnen und Förderer gegen Risiken aus Aufsichtsratstätigkeit besser abzusichern, hat die ver.di GPB gemeinnützige GmbH ähnlich wie die Hans-Böckler Stiftung einen "Schadensfall-Fonds" eingerichtet. Damit besteht für die Zeit ab der vorbehaltlichen Erklärung bis zur Verjährungsfrist der Haftungsansprüche, die Möglichkeit zur Regelung von Haftungsansprüchen abgeführte Beiträge zurück zu erhalten.

Aufsichtsratsmitglieder erhalten im Schadensfall maximal den abgeführten Betrag zurück, den sie an die Gesellschaft überwiesen haben.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Alle Förderinnen und Förderer, die Leistungen aus dem "Schadensfall-Fonds" der Gesellschaft erhalten wollen, müssen sich gegenüber ihrer Gewerkschaft verbindlich zur Abführung ihrer Aufsichtsratsvergütungen im Rahmen der Regelungen des Beschlusses des DGB-Bundesvorstands vom 11.10.2005 verpflichten, sofern dies nicht per Gewerkschaftssatzung geregelt ist.
  • Außerdem müssen alle separat erklären, dass sie ihre Abführungen an die ver.di GewerkschaftsPolitische Bildung gemeinnützige GmbH unter dem Vorbehalt leisten, im Schadensfall von der Stiftung den abgeführten Betrag zur Regelung von Haftungsansprüchen zurück zu erhalten.

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